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Was machen Frauen morgens um halb vier? - Plakat zum Film

WAS MACHEN FRAUEN MORGENS UM HALB VIER?

(D, 2012)

Regie: Matthias Kiefersauer
Film-Länge: 92 Min.
 
"Was machen Frauen morgens um halb vier?" auf DVD bestellen
DVD:  8.99 EUR
  


 Kino-Start:
 08.11.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 21.06.2013

 Free-TV-Start:
 18.12.2013

"Was machen Frauen morgens um halb vier?" - Handlung und Infos zum Film:


Als der Bäcker Josef Schwanthaler (Peter Lerchbaumer) einen Herzinfarkt erleidet, erfährt seine Tochter Franziska (Brigitte Hobmeier), die mit ihm in der Bäckerei arbeitet, wie es um den Familienbetrieb steht: Die Schulden des Vaters sind so hoch, dass die gesamte Familie bald auf der Straße steht. Zu allem Unglück siedelt der Meyer Seppi (Sebastian Edtbauer) in Franzis Städtchen auch noch eine neue Konkurrenz an, einen Backdiscount, Aufbackstation mit Billigware zu Dumping- Preisen aus dem Osten: "Eine Semmel für 10 Cent". 

Franzi hängt an dem Familienbetrieb und seiner 200-jährigen Geschichte, ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester Carmen (Muriel Baumeister), die aufgrund des Herzinfarkts des Vaters zwar aus Berlin nach Hause anreist, aber mit der Bäckerei nichts zu tun haben will. Franzi gelingt es, den widerstrebenden Vater ins Krankenhaus zu bringen und entdeckt danach einen Stapel ungeöffneter Post von der Bank, die das ganze Ausmaß der Schulden offenbart: Die Zwangsvollstreckung steht ins Haus. In der Klinik kommt es zum Familienstreit, weil Bäcker Schwanthaler seiner Franzi nicht zutraut während seiner Genesung die Bäckerei alleine weiter zu führen und deshalb partout die Reha verweigern will. 

Gemeinsam marschieren die beiden Schwestern in die Bank zu Maxl Schönborn (David Zimmerschied), der ihnen mitteilt, dass die Schulden inzwischen auf 120.000 Euro angewachsen sind. Maxl rät ihnen zum Verkauf des Hauses, um die Schulden zu tilgen, was die zwei Schwestern entrüstet zurückweisen. Auf dem Heimweg kommen sie am Backdiscount vorbei, für den auch noch Franzis beste Freundin Sonja (Julia Eder) arbeitet, weil deren Mann Michi arbeitslos ist. 

Carmen verliert wegen ihrer überstürzten Abreise aus Berlin ihren Job als Kellnerin, den sie annehmen musste, weil sie als Architektin keine Aufträge mehr hatte. Sie versucht Franzi zu überzeugen, dass der einzige Ausweg aus der verfahrenen Situation die Aufgabe der Bäckerei ist, weil sie sich nicht rechnet und schlägt Franzi vor, auch nach Berlin zu kommen. 

Auf der Suche nach einer Aushilfe telefoniert Franzi mit ihrem alten Freund Toni Weissgerber (Thomas Unger), der mittlerweile in Dubai arbeitet und den Eindruck erweckt, Chef eines großen Luxushotels zu sein. Aus heimwehtechnischen Gründen bittet er für Weihnachten um ein Päckchen Christstollen. Das bringt Franzi auf eine Idee: Sie will dem legendären Christstollen der Bäckerei Schwanthaler, nach dem schon der Märchenkönig Ludwig ganz narrisch war, einen neuen Markt eröffnen: Die muslimische Welt! Ein Auftrag für das Hotel könnte der Anfang sein. 

Also macht sie sich mit einer Kollektion ihrer Backkunst auf den Weg zu ihren „internationalen Connections“ nach Dubai zu den Pyramiden: Ein bayerisches Provinzmadl, das noch nie geflogen ist! Dabei stellt sich schnell heraus, dass der ewige Loser Toni nur ein kleiner Angestellter in dem Hotel ist, aber das schreckt Franzi nicht. Entschlossen meistert sie auch die Hürden des Widerstands durch den österreichischen Chef-Patissier Gustl Steinheimer (Martin Walch), der all ihre bayerischen Kreationen abschmettert – und ganz nebenbei beeindruckt sie ungewollt den Sohn des Scheichs (Ercan Karacayli), der sogleich 3.000 Schwanthaler Christstollen ordert. Zurück zu Hause ist Carmen das erste Mal von der Durchsetzungsfähigkeit der kleinen Schwester begeistert.

Doch bald wird die Freude vom Liefertermin am 1. Advent – in acht Tagen! – getrübt. Das ist unmöglich zu schaffen mit den alten Maschinen, dem fehlenden Personal, der musealen Einrichtung der Bäckerei. Dazu die Androhung einer Konventionalstrafe „bei Nichtlieferung“ in Höhe von 12.000 Euro. Freundin Sonja richtet Franzi wieder auf: Unerwarteterweise kehrt sie als aufbauende Stütze zurück. Franzi rechnet aus, dass sie den Auftrag erfüllen kann, wenn sie die Bäckerei vor dem Weihnachtsgeschäft schließt und sich nur noch auf die Lieferung der Christstollen nach Dubai konzentriert. Leider fehlt aber das Geld für die Zutaten. Franzi reagiert spontan und erinnert an den Familienzusammenhalt in solchen Situationen, wo die Mama immer gesagt hat: "Wenn die Welt untergeht – mach’s Licht an!" 

Die beiden Schwestern werfen sich in elegantes Business-Outfit und marschieren ein zweites Mal zur Bank: Mit Entschuldungsplan und Großkunden-Auftrag aus Dubai versuchen sie, einen letzten Kredit für die "Schaffung von Arbeitsplätzen" aus Maxl Schönborn heraus zu holen. Doch der Bonsai-Banker stellt sich erneut quer – und Carmen steckt zur Rettung ihre letzten 3.000 Euro in das Projekt – das reicht zwar für die Backzutaten, nicht aber für angemessene Löhne. Doch Franzi weiß sich zu helfen: Sie heuert Bekannte und Nachbarn an... 

Mit vereinten Kräften gelingt es den Schwestern tatsächlich die kleine Bäckerei an der Globalisierung zu rächen und den Christstollen in die muslimische Welt zu bringen. Weihnachten feiert die ganze Familie Schwanthaler dann sogar mitsamt Kronprinz Mohammed in der Wüste – inklusive Bauprojekt für die Architektin Carmen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 03.11.2012

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