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Vaterfreuden - Plakat zum Film

VATERFREUDEN

(D, 2013)

Regie: Matthias Schweighöfer
Film-Länge: 111 Min.
 
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 Kino-Start:
 06.02.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.08.2014

 Pay-TV-Start:
 15.02.2015

 Free-TV-Start:
 28.03.2016

"Vaterfreuden" - Handlung und Infos zum Film:


Der Single und überzeugte Radfahrer Felix (Matthias Schweighöfer) liebt seine Freiheit – was andere allerdings als Beziehungsangst bezeichnen würden: Weder auf seinen Gelegenheitsjobs noch mit Frauen hält er es lange aus. Was ihn nicht abhält, eine stürmische Affäre mit der attraktiven Kara (Susan Hoecke) zu genießen – aber es bleibt bei gelegentlichem heißen Sex. Was er in den Paarbeziehungen seiner Familie und Freunde miterlebt, macht ihn durchaus nicht bindungswilliger: Seine Schwester Betti (Katharina Schüttler) und ihr Mann Tom (Moritz Grove) leiden sichtbar unter dem Stress mit ihren anstrengenden drei Kindern, während Norbert (Alexander Khuon) und Sybille (Luise Bähr) sich sehnlichst ein zweites Kind wünschen und ihr gehetztes Sexleben nach Sybilles Eisprung timen.

Entgeistert und genervt reagiert Felix umso mehr, als sich im Junggesellen-Loft sein Bruder Henne (Friedrich Mücke) ungefragt einnistet und ein gleichermaßen unwillkommenes Haustier mitbringt: ein ebenso neugieriges wie unberechenbares Frettchen namens Karsten. Henne ist ähnlich schief ins Leben gestellt wie Felix, findet diesen Zustand aber höchst erstrebenswert und nimmt dabei gern in Kauf, seinen Mitmenschen mächtig auf den Geist zu gehen. Felix wird von Hennes Schmarotzerattacke derart überrumpelt, dass er sich damit vorerst abfindet, zumal Henne ihm eröffnet, wie er das Geldverdienen zur Kunst stilisiert, indem er nämlich jede Arbeit vermeidet: Henne stellt sich als Versuchskaninchen für Medikamentenversuche zur Verfügung, spendet Blut und Knochenmark, aber auch Sperma – für unfruchtbare Paare. Felix begleitet ihn zur Samenbank, lässt sich selbst testen und wird als hochpotenter Spender von Facharzt Dr. Parisius (Detlev Buck) freudig willkommen geheißen.

Kundin in Dr. Parisius’ Institut ist die TV-Sportmoderatorin Maren Heinze (Isabell Polak), die mit dem reichen Yuppie Ralph (Tom Beck) in einer Traumvilla lebt, doch der Kinderwunsch lässt sich bei den beiden auf natürliche Art nicht erfüllen. Als Felix eines Nachts wieder mit Kara Sex hat, heizt sie die Stimmung an, indem sie ihn ans Bett fesselt, Honig auf seine empfindlichsten Körperteile träufelt und ihn abzuschlecken beginnt, als sie von einem Anruf ihres Ehemanns unterbrochen wird. In der ungeplanten Pause gelingt es dem Frettchen Karsten, ins Schlafzimmer zu gelangen – weil Karsten sich unwiderstehlich von Honig angezogen fühlt, verbeißt er sich in die Weichteile des hilflosen Felix.

Im Krankenhaus eröffnet ihm die Ärztin Dr. Metzler (Margarita Broich), dass Felix zwar weiterhin Sex haben, aber nie mehr Kinder zeugen kann. Keiner der wohlgemeinten Ratschläge seiner Freunde vermag ihn in dieser deprimierenden Situation zu trösten. Denn es gab einst Zeiten, in denen er sich sehr auf die Vaterschaft gefreut hat: Felix erinnert sich an seine Freundin Lisa, die vor zehn Jahren sein Kind erwartete, als sie bei einem Autounfall starb. Weil Felix am Steuer saß, fühlt er sich schuldig am Tod von Lisa und ihrem gemeinsamen Baby. Seitdem ist er in kein Auto mehr gestiegen – weder als Fahrer noch als Beifahrer.

Weil das ihm verwehrte Familienglück nun endgültig zur Unmöglichkeit geworden ist, wird Felix von einer fixen Idee gepackt: Er will unbedingt herausbekommen, welche Frau seine Samenspende empfangen hat und sein Kind zur Welt bringen wird. Natürlich ist die Samenbank in Bezug auf ihre Klientel zu strikter Verschwiegenheit verpflichtet. Doch Henne will seinem Bruder helfen und entwickelt einen Plan: Er schleust sich heimlich in das Institut ein und stiehlt Felix’ Akte. Als Empfängerin identifizieren die Brüder die Moderatorin Maren Heinze.

Als Maren eine Motorrad-Stuntshow live moderiert, sind Felix und Henne auf der Zuschauertribüne dabei. Felix schleicht sich in den Pressebereich und erkennt blitzschnell die Gefahr, als ein Stuntspringer die Kontrolle über sein Motorrad verliert und damit direkt neben Maren in die Sicherheitspufferzone der Arena kracht – in letzter Sekunde reißt Felix Maren zur Seite und rettet ihr das Leben, wobei sie sich allerdings durch den Sturz eine blutige Nase holt.

Maren akzeptiert Felix’ Entschuldigung, erkennt seinen guten Willen an, will aber nichts mehr mit ihm zu tun haben. Doch als sich die beiden beim Joggen zufällig treffen, bittet er sie um ein offizielles Interview – er flunkert ihr nämlich vor, dass er für das Magazin GQ arbeitet. Widerstrebend willigt sie ein und gesteht ihm, wie sehr sie sich ein harmonisches Familienleben wünscht. Obwohl sie mit Ralph zusammenlebt, spürt sie unterschwellig die Angst, allein zu bleiben. Um Maren weiterhin "zufällig" zu treffen, "leiht" sich Felix seine kleine Nichte Leonie aus und geht mit ihr in das Freibad, in dem Maren regelmäßig ihre Bahnen schwimmt. Maren beobachtet, wie liebevoll Felix mit Leonie umgeht. Die drei kommen ins Gespräch, verstehen sich bestens, doch als Maren einen Moment auf Leonie aufpassen soll, läuft das Mädchen unbedacht auf die Straße und wird fast von einem Auto überfahren.

Jetzt ist es an Maren, sich zu entschuldigen. Sie hilft Felix und Leonie beim Kochen und kommt am nächsten Tag sogar in die Schule, um Leonie in ihrer Theateraufführung zu beklatschen. Das Eis ist gebrochen: Maren fühlt sich zu Felix hingezogen, sie spürt unter der burschikosen Schale seine einfühlsame Art – unübersehbar entwickelt auch er sehr intensive Gefühle für sie. Der Zufall will es, dass der leichtsinnige Henne beim Autofahren Fotos mit dem Handy macht, abgelenkt wird und ins Heck von Ralphs Cabrio brettert. Ralph sitzt nicht allein im Wagen, sondern turtelt mit einer schönen Blondine, die eindeutig nicht Maren heißt! Die Beweisfotos zeigt Henne seinem Bruder Felix, der sich in seiner schlechten Meinung über Tom bestärkt sieht, aber Marens Eheglück nicht im Wege stehen will und deshalb schweigt.

Maren möchte Felix wiedersehen und bittet ihn, zu ihr nach Hause zu kommen, weil sie seinen Rat in Bezug auf ihr Hochzeitskleid einholen möchte. Beide wissen, dass dieser Grund vorgeschoben ist. Unerwartet taucht auch Ralph im Haus auf und reagiert übertrieben eifersüchtig auf Felix’ Anwesenheit. Es kommt zum Streit, in dessen Verlauf der aufgebrachte Felix wütend gesteht, dass er der biologische Vater von Marens Kind ist. Dann geht er. Maren und Ralph sind wie vom Donner gerührt. Zwischen den beiden kocht der schon länger schwelende Konflikt hoch, bis Ralph von sich aus zugibt, dass er Maren seit einem Jahr mit seiner Assistentin betrügt – er will sich jetzt von Maren trennen.

Verstört fordert Maren Felix auf, sie zu Dr. Parisius zu begleiten, der bestätigen soll, dass Felix tatsächlich der Vater ihres Babys ist. Obwohl der Arzt zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, schaut er in den Unterlagen nach und stellt fest, dass … Felix nicht der Vater ist! Henne hat den "Beweis" in der Akte einfach fingiert, um Felix neue Zuversicht und ein Ziel zu geben – er war felsenfest davon überzeugt, dass Dr. Parisius sich an seine Schweigepflicht halten würde.

Für Maren bricht eine Welt zusammen: Innerhalb eines Tages hat sie nicht nur ihren Lebenspartner, sondern auch den Mann ihrer Träume verloren. Enttäuscht zieht sie sich in eine einsame Berghütte zurück. Felix weiß jetzt ebenfalls ganz genau: Maren ist die Frau seiner Träume. Doch sie bleibt verschwunden …

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 22.12.2013

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