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There Will Be Blood - Plakat zum Film

THERE WILL BE BLOOD

("There Will Be Blood")
(USA, 2007)

Regie: Paul Thomas Anderson
Film-Länge: 158 Min.
 
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 Kino-Start:
 14.02.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.09.2011

 Pay-TV-Start:
 25.05.2009

 Free-TV-Start:
 22.04.2011

"There Will Be Blood" - Handlung und Infos zum Film:


Zeitenwende im Westen der USA: Die Industrialisierung verändert in rasantem Tempo das ganze Land. Erdöl ist es, das die gefräßige Maschine dieser Gründerzeit antreibt. In wenigen Wochen können mutige Männer in Texas und Kalifornien Tausende von Dollars machen – oder sich ruinieren, wenn sie die erwarteten Ölvorkommen nicht finden.

Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) ist einer dieser Spekulanten. Er ist gerissen und clever, witzig und charmant, aber genauso skrupellos und besessen. Vor Jahren hat er selbst im Bergbau nach Silber gegraben. Und er hatte Glück. In zweifacher Hinsicht: Denn die Arbeit in den Gruben ist lebensgefährlich. Eine lange Narbe an Daniel Plainviews Fuß zeugt noch heute davon. Einer seiner Mitarbeiter kam bei dem Unfall damals zu Tode. Dessen Sprössling zieht Plainview als seinen Sohn H.W. (Dillon Freasier) groß. Und Plainview hatte ein zweites Mal Glück. Beim Bohren nach Silber stieß er auf Öl. Heute ist er ein angesehener Unternehmer und ein gemachter Mann. Doch die Jagd nach weiteren Ölquellen, die Sucht nach mehr Geld und der Wille nach mehr Macht treiben ihn weiter. Ohne Ruhe.

Als eines Tages ein junger Mann bei Plainview und seinem engsten Mitarbeiter Fletcher (Cirian Hinds) auftaucht, glaubt er, das große Los gezogen zu haben. Der Junge nennt sich Paul (Paul Dano) und erzählt den beiden gegen ein Handgeld von 500 Dollar, dass es im Westen Kaliforniens, in der Nähe der Kleinstadt Little Boston, ein riesiges Ölfeld geben müsse. Auf der Farm seiner Eltern, der Sundays, sprudle das Öl sogar an manchen Stellen direkt aus dem Boden.

Bereits am nächsten Tag machen sich Daniel und H.W. Plainview auf den Weg. Angekommen auf der Farm der Sundays, geben sie sich als Jäger aus. Sie werden von der armen, aber tief religiösen Familie zum Abendessen eingeladen und zu Daniels großer Überraschung sitzt ihm Pauls Ebenbild gegenüber. Wie sich später herausstellt, hat Paul die Familie verlassen. Eli (ebenfalls Paul Dano) ist dessen Zwillingsbruder. Eli ist noch religiöser als der Rest der Familie. Und vor allem ist er cleverer. Denn als er bemerkt, dass die Plainviews geologische Studien anstellen, ist ihm klar, dass Vater und Sohn nicht auf Wachteljagd sind. Bei einem weiteren gemeinsamen Abendessen will Plainview den Farmern Land abkaufen, doch Eli lässt ihn eiskalt abblitzen. Er teilt Plainview mit, dass er über dessen Pläne Bescheid wisse und dass er auch den anderen Farmern von einem Verkauf abraten werde. Als es zum Streit kommt, schlichtet Vater Abel Sunday mit dem Hinweis, Plainview solle doch morgen zu Elis Messe kommen und mit den Bewohnern der Gemeinde ganz offen über seine Pläne sprechen. Man werde sicher eine gute Lösung für beide Seiten finden.

Wie versprochen erscheint Plainview am nächsten Tag zum Gottesdienst – und wird Zeuge eines bizarren Schauspiels. In religiösem Furor schlägt Eli als fanatisierter Laienprediger die Gemeinde in seinen Bann, die ihn für einen Propheten hält. Plainview ist nach seinen Studien der Landschaft und des Bodens überzeugt, in der Gegend ein gigantisches Ölvorkommen zu finden. Zumal auch das große Unternehmen Standard Oil bereits seine Prospektoren in die Gegend geschickt hat. Er muss schnell handeln, erkennt aber auch, dass er an dem Einfluss, den Eli auf die Gemeinde ausübt, nicht vorbeikommt.

Nach langen Verhandlungen mit den Dorfbewohnern, die meisten sind wie die Sundays arme Farmer, kann er sie zu einem Kompromiss überreden. Er baut eine Schule, eine Kirche für die Gemeinde und bekommt zu einem deutlich höheren Preis, als er sich es vorgestellt hatte, das Land, das er will. Zusätzlich wird die Gemeinde zu einem Teil an den Einnahmen aus den Ölverkäufen beteiligt.

Bereits wenige Tage später treffen Fletcher und die Arbeiter Plainviews ein und beginnen mit den Bauarbeiten. Nahe der Farm der Sundays soll das erste Bohrloch entstehen. Doch bereits jetzt kommt es zu Spannungen. Eli und Daniel geraten aneinander, weil unklar ist, ob erst der Bohrturm oder die Kirche gebaut werden soll. Zwischen den beiden entbrennt langsam, aber sicher ein Machtkampf darüber, wer das Sagen in der Stadt hat. Dazu erscheint an der Bohrstelle von einem Tag auf den anderen Henry (Kevn J. O'Connor), der behauptet, Daniels Stiefbruder zu sein. Er berichtet ihm vom Tod ihres Vaters und seinem Wunsch, den Rest der Familie wieder zusammenzuführen. Widerwillig nimmt Daniel Henry als Arbeiter auf, dessen Motiven traut er aber in keiner Weise.

Planview hat mittlerweile zu viel Geld und Zeit in die Bohrung in Little Boston investiert, als dass er sich von einem weiteren Problem ablenken lassen könnte. Zudem bohren seine Mitarbeiter nun schon seit Tagen, ja Wochen, ohne auf Öl gestoßen zu sein. Einer seiner Arbeiter kam bei einem Unfall ums Leben und die Stimmung im Dorf ist seit einem handfesten Streit zwischen ihm und Eli Sunday, bei der er den Prediger aus tiefem Hass demütigte, schier vergiftet.

Dann jedoch überstürzen sich die Ereignisse: Als H.W. nämlich wieder einmal unbeaufsichtigt auf dem Bohrturm spielt, schießen plötzlich Unmengen an Öl aus dem Boden. Mehrere Arbeiter werden verletzt, H.W. stürzt vom Turm und kann von Fletcher und seinem Vater nur noch knapp gerettet werden, ehe die gigantische Ölfontäne sich an einer Petroleumlampe des zerstörten Bohrturms entzündet. H.W. hat sein Gehör verloren, ob er es je wiedererlangt, ist völlig unklar. Und als der Abend sich über das Bohrgelände senkt, schauen Daniel Plainview und Eli Sunday von verschiedenen Seiten auf die meterhohe Ölfackel, die als gigantisches Fanal den Himmel grell erleuchtet. Es hat sich mehr aufgetan als nur eine weitere Ölquelle. Viel mehr…

     2 Oscar®s 2008:

  • Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis
  • Kamera: Robert Elswit

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 21.01.2008

Kommentare zum Film:



Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: 12.06.2016

 
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