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The Dark Knight - Plakat zum Film

THE DARK KNIGHT

("The Dark Knight")
(USA, 2008)

Regie: Christopher Nolan
Film-Länge: 152 Min.
 
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 Kino-Start:
 21.08.2008

 DVD/Blu-ray-Start:
 22.12.2008

 Pay-TV-Start:
 19.07.2009

 Free-TV-Start:
 03.10.2010

"The Dark Knight" - Handlung und Infos zum Film:


So zynisch das klingt: Dass dieser Film nach dem Tod von Hollywood-Hoffnung Heath Ledger ein Hit würde, war klar. Schließlich war es angeblich der psychische Stress durch seine Rolle als Joker, die den 28-Jährigen zu den später tödlichen Tabletten greifen ließ. Ein Schauspieler richtet sich selbst zugrunde – in Cinemascope! Doch durch reinen Voyeurismus ist das Phänomen "The Dark Knight" in den USA mittlerweile nicht mehr zu erklären. Frenetische Kritiken, "OSCAR"-Rufe und wochenlang Platz 1 der Kinocharts – also noch mal von vorn…

In Teil zwei von Christopher Nolans ("Memento") mit "Batman Begins" neu gestarteter Comic-Saga hat der Mann mit dem Fledermaus-Kostüm (Christian Bale) vom Verbrecherjagen allmählich die Nase voll. An Ruhestand ist allerdings nicht zu denken. Der ominöse Schwerverbrecher "The Joker" (Ledger) überzieht Gotham City mit einer stetig eskalierenden Terrorwelle. Kann der neue Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) Batman zur Seite stehen? Oder entzweit die beiden ihre gemeinsame Liebe zu Anwältin Rachel Dawes (Maggie Gyllenhaal ersetzt "aus Termingründen" Tom Cruise-Gattin Katie Holmes)?

Mit den Batman-Albernheiten der späten 90er-Jahre hat "The Dark Knight" nichts mehr zu tun. Nolan inszeniert hier ein realistisch-düsteres Zweieinhalb-Stunden-Epos über die Natur von Gut und Böse und die Machtlosigkeit gegenüber Terroristen, die kein nachvollziehbares Motiv mehr haben. Dabei erzeugt unter anderem eine geschickte Schnitttechnik beim Zuschauer ein ständiges Gefühl von Orientierungslosigkeit. Das hält auf Trab und vermeidet Langeweile – lenkt aber auch von dramaturgischen Schwächen ab. So ist unter anderem die Charakter-Entwicklung von Harvey Dent am Ende reichlich überhastet, die Action im Film ungeschickt verteilt (auf eine atemberaubende Verfolgungsjagd in der Mitte des Films folgt nicht mehr viel), und die Flut an Nebenfiguren fast zu viel des Guten.

Michael Caine, Morgan Freeman, Gary Oldman … sie alle machen ihre Sache so prächtig, dass der eigentlich Star des Films, Batman, fast wie ein Fremdkörper daher kommt - Pech für "Hauptdarsteller" Christian Bale. Doch all das ist tatsächlich Haarspalterei bei einem Film, der es schafft 152 Minuten lang klug und äußerst packend zu unterhalten.

Und Heath Ledger? Der gibt hier als unberechenbare Inkarnation des Bösen tatsächlich die Vorstellung seines Lebens. Ein Jammer!


Die Redaktions-Wertung:80 %

     2 Oscar®s 2009:

  • Nebendarsteller: Heath Ledger
  • Toneffektschnitt: Richard King

Autor/Bearbeitung: Martin Günther

Update: 21.02.2015

Kommentare zum Film:



Alle Preisangaben ohne Gewähr, Stand: 12.06.2016

 
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