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Mexican - Plakat zum Film

MEXICAN

("The Mexican")
(USA, 2001)

Regie: Gore Verbinski
Film-Länge: 123 Min.
 
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Blu-ray:  9.49 EUR
 


 Kino-Start:
 16.08.2001

 DVD/Blu-ray-Start:
 12.04.2011

 Pay-TV-Start:
 03.10.2002

 Free-TV-Start:
 29.11.2003

"Mexican" - Handlung und Infos zum Film:


Ein überfahrenes Rotlicht auf einer der meist befahrenen Straßen des San Fernando Valley bringt den unbedarften Tollpatsch Jerry Welbach (Brad Pitt) in Teufels Küche: Er rammt das Auto des Gangsterbosses Arnold Margolese (Gene Hackman), in dessen Kofferraum sich eine Geisel auf dem Weg zu ihrer Exekution befindet. Die Polizei nimmt den Unfall auf, entdeckt das "Objekt" und Margolese wandert für fünf Jahre in den Knast. Zur ausgleichenden Gerechtigkeit wird Jerry von Margoleses rechter Hand, dem aalglatten Bernie Nayman (Bob Balaban), immer wieder zu Gefälligkeiten und Botengängen für die Gang gezwungen.

Fünf Jahre später hofft Jerry, endlich aus dem Gröbsten raus zu sein: Er hat seinen letzten Job für die Mafia hinter sich gebracht - und keine Sekunde zu früh: Längst ist Jerrys Freundin Samantha (Julia Roberts) die Eskapaden ihres Freundes leid. Sie freut sich auf das gemeinsame Wochenende in Las Vegas, wo die beiden heiraten wollen. Da wird Jerry von seinem väterlichen Freund Ted (J.K Simmons) wieder zu Nayman zitiert, der wenig erfreut ist über die Art und Weise, wie Jerry seinen letzten Job erledigt hat. Deshalb brummt er Jerry einen "aller-allerletzten" Auftrag auf: In Mexiko soll er in einer kleinen Kaschemme eine wertvolle historische Pistole abholen und zurück in die Staaten schmuggeln. Leider ist alles sehr eilig und er muss den Auftrag sofort über die Bühne bringen. Für Samantha ist es der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Auch Jerrys Argument, er sei ein toter Mann, wenn er nicht nach Mexiko führe, will sie nicht gelten lassen; sie setzt ihren Freund vor die Tür.

Mit Wut im Bauch fliegt Jerry nach Mexiko. Nach einer schier endlosen Odyssee kommt er in San Miguel an, wo ihm ein Typ namens Beck (David Krumholtz) die Pistole, die alle nur "Mexican" nennen, aushändigt - nicht aber, ohne Jerry davor vom Mythos und Fluch der edlen Waffe zu erzählen: Ein Waffenschmied gestaltete sie für einen Edelmann und ließ sie vor den Augen der Dorfbürger von einem jungen Mann ausprobieren - eine große Ehre, die Glück bringen soll. In diesem Fall nicht, denn der Schuss ging nach hinten los und tötete den jungen Mann sofort. Damit beginnen auch Jerrys Probleme: Nachdem Beck von einer umher irrenden Kugel getötet wird und Jerry noch mit der Entsorgung der Leiche beschäftigt ist, wird ihm das Auto mitsamt der "Mexican" gestohlen. Während sich der des Spanischen nicht mächtige Jerry entnervt Richtung Grenze kämpft, macht sich Samantha alleine auf den Weg nach Las Vegas. Weit kommt sie nicht, denn bei einem Zwischenstopp wird sie auf einer Autobahntoilette zunächst von dem gut gekleideten Schwarzen gekidnappt, der wiederum von einem bulligen Typen niedergeschossen wird. Dieser heißt Leroy (James Gandolfini), ist Auftragskiller im Namen Margoleses und nimmt Samantha als Geisel ...

Eben besagte Legende, über die Entstehung der "Mexican" soll nicht die einzige bleiben, die im Verlaufe des Films erzählt wird - und immer dann wird dem Zuschauer am deutlichsten vor Augen geführt, dass "Mexican" nun wirklich keine Gangsterballade ist und auch nur oberflächlich ein Road Movie - "Mexican" ist eine Komödie mit einem Brad Pitt in sehr ungewohnter Rolle. Als Tollpatsch darf er von einer Panne zur nächsten stolpern und dass er nicht wirklich ein toter Mann ist, verdankt er wohl nur der Tatsache, dass er als Star des Films noch gebraucht wird. Denn der andere Star, Julia Roberts, führt als Entführungsopfer eher ein Mauerblümchendasein. Die gemeinsamen Szenen der beiden Superstars kann man übrigens an einer Hand abzählen - wenn dann nicht sogar noch ein paar Finger Langeweile haben. Aber das ist wenigstens das, was man Gore Verbinskis kurzweiligem Streifen nicht nachsagen kann...


Die Redaktions-Wertung:65 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 11.09.2002

Kommentare zum Film:



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