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Hexe Lilli rettet Weihnachten - Plakat zum Film

HEXE LILLI RETTET WEIHNACHTEN

(D/A, 2017)

Regie: Wolfgang Groos
Film-Länge: 99 Min.
 
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 Kino-Start:
 09.11.2017

 DVD/Blu-ray-Start:
 26.10.2018

"Hexe Lilli rettet Weihnachten" - Handlung und Infos zum Film:


Die Weihnachtszeit fängt ja toll an… Lilli (Hedda Erlebach) wünscht sich so sehr ein Kaninchen, bekommt es aber nicht, weil ihr kleiner Bruder Leon (Claudio Magno) hochallergisch gegen Tierhaare ist. Und dann zerstört Leon auch noch beim Herumalbern mit seinem neuen Spielzeugroboter das Teleskop, das ihr der Nikolaus gerade erst gebracht hat.

Überhaupt, Leon: Der glaubt immer noch an den Nikolaus! Dabei sieht sogar ein Blinder, dass es Lillis und Leons Oma (Maresa Hörbiger) mit angeklebtem Bart ist, die ihnen als Nikolaus die Geschenke gebracht hat. Und so gern Lilli ihre Oma hat, der Zirkus mit dem Nikolaustag geht ihr doch gehörig auf die Nerven. Vor allem, weil Oma gleich für eine Weile bleibt, Lilli ihr Zimmer für sie räumen und mitsamt Drache und Zauberbuch in Leons Zimmer ziehen muss.

Da fällt ihr Knecht Ruprecht ein; die Figur, die sie im Stück ihrer Theater-AG spielen soll. Der hat doch unartige Kinder bestraft, und Leon könnte eine Lektion gebrauchen, findet Lilli. Ihr Drache Hektor ahnt Böses, aber Lilli schaut trotz seiner Proteste ins Hexenbuch und findet auch das Richtige: den Herbeizauber! Die Warnung, dass man den Spruch nur verwenden darf, wenn man auch den Hinfortzauber beherrscht, ignoriert sie lieber...

Schon beim zweiten Versuch klappt es und eine gruselig aussehende Gestalt mit wirrem Blick, verstrubbelten Haaren und zwei merkwürdigen Beulen auf dem Kopf steht plötzlich in Lillis Zimmer – der echte Knecht Ruprecht (Jürgen Vogel)! Ruprecht weiß gar nicht, wie ihm geschieht, weil er gerade noch im finstersten Mittelalter im Kerker der Burg von Graf Tetrich (Maurizio Magno) gefangen war. Er ist Lilli aber sehr dankbar, dass sie ihn dort weggeholt hat, und zaubert ihr ein flauschiges Kaninchen aus seinem Geschenkesack, das sie im Schrank versteckt, um es vor ihrer Familie geheim zu halten.

Einmal aus Lillis Zimmer läuft Ruprecht verwundert durch die ihm völlig unbekannte moderne Welt auf der Suche nach seinem Freund Nikolaus. Und auf dem Weihnachtsmarkt findet Ruprecht ihn tatsächlich wieder! Doch es ist der falsche: Lillis Theaterlehrer Herr Reipolt (Christopher Schärf) spielt im Nebenjob den Nikolaus und erfüllt die Geschenkewünsche der Kinder. Als Ruprecht merkt, dass Herr Reipolt nicht der echte Nikolaus ist, wird er wütend und beschimpft den Theaterlehrer als Schwindler. Lilli geht in letzter Sekunde dazwischen und kann Ruprecht besänftigen. Reipolt denkt, Ruprechts Ausbruch sei gekonnte Schauspielerei, und lädt ihn zur nächsten Probe der Theater-AG ein.

Schnell spricht Lilli den Hinfortzauber. Weil Ruprecht verschwunden ist, denkt sie, dass es funktioniert hat. Aber bei der nächsten Theaterprobe platzt er zu Lillis Entsetzen plötzlich zur Tür herein: Ihr Zauber hat doch nicht gewirkt! Ruprecht macht mit den Kindern einen Handel: Wer brav ist, bekommt seine gewünschten Geschenke; wer aber frech ist, wird bestraft. Die Kinder lachen ihn aus, weil sie denken, dass er einen Scherz macht - nun wird Ruprecht richtig böse. Als Herr Reipolt ihn hinausschmeißen will, wirft Ruprecht seinen Sack über ihn – und der Theaterlehrer verschwindet einfach...

Lilli versucht noch einmal den Hinfortzauber, aber er funktioniert einfach nicht! Sie hat keine Macht mehr über das magische Wesen Ruprecht, dessen Hörner mit jedem Wutanfall immer größer werden. Ruprecht erklärt ihr, dass ihn die Undankbarkeit der Menschen so zornig macht und dass er ohne den guten Einfluss von Nikolaus wieder so böse werden wird, wie er es früher war. Und Lilli wird klar: In ihrer Welt kann Ruprecht nicht bleiben. So schreibt sie dem Nikolaus einen Brief und bittet ihn, Ruprecht mitzunehmen, wenn er am Heiligabend zu ihrer Theateraufführung auf dem Markt kommt.

Aber reicht es tatsächlich, wenn Ruprecht erst am Heiligabend verschwindet? Leon erzählt Lilli, dass Ruprecht auch in seiner Klasse war und denselben Handel mit den Kindern abgeschlossen hat wie mit ihren Mitschülern. Und am nächsten Morgen taucht Layla (Aleyna Hila Obid) bei Lilli auf und berichtet ihr, dass Ruprecht am Abend bei ihr war und sie bestrafen wollte, weil sie ihren Eltern von ihm erzählt hat. So geht es nicht weiter!

Und dann verplappert sich Hektor auch noch und verrät Layla, dass Lilli eine Hexe ist. Aber Hektors Fehler hat auch sein Gutes: Nun hat Lilli eine Verbündete im Kampf gegen Ruprecht. Die beiden fassen gemeinsam einen wagemutigen Plan: Lilli will den "Hexensprung" ausprobieren und Ruprecht so ins Mittelalter zurückbefördern. Um ihren Plan umzusetzen, wollen sie Ruprecht in den Theatersaal locken – und das geht am besten, indem sie sich total daneben benehmen, denn Ruprecht taucht immer dort auf, wo Kinder unartig sind.

Bei der nächsten Probe verzaubert Lilli ihre Klassenlehrerin Frau Schnabel (Gerti Drassl), die auf einmal nur noch mit Vogelstimme piepsen kann und sogar ein großes Ei legt. Ruprecht stürzt herein, und Lilli startet den Hexensprung: Doch statt Ruprecht springt Layla, die sich an Lilli festgehalten hat, mit in die Vergangenheit. Lilli und Layla landen im Kerker in Graf Tetrichs Burg. Weil Lilli die Wachmänner in Fliegen und Fledermäuse verwandelt, können sie zu Tetrich vordringen und entlocken ihm den Grund, warum er Ruprecht hatte einsperren lassen. Bevor er sie wieder in den Kerker werfen kann, entkommen die beiden durch den Sprung zurück in die leere Schulaula.

Für sie waren nur ein paar Stunden vergangen, in ihrer Zeit müssen sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie drei Wochen lang weg waren: Heute ist schon Heiligabend! Und Ruprecht hat die ganze Zeit über unartige Kinder verschwinden lassen. Kein Wunder, dass die ganze Stadt um die vermissten Kinder trauert, anstatt sich auf Weihnachten zu freuen.

Und auch bei Lilli zu Hause ist alles verwaist: Ihre Mutter (Anja Kling) und ihre Oma sind bei der stillen Andacht auf dem Markt. Also genau dort, wo Lilli mit dem Nikolaus verabredet ist. Lilli und Layla rennen Richtung Weihnachtsmarkt. Dort laufen sie Ruprecht – jetzt mit richtig langen Teufelshörnern – in die Arme, der auch sie einfangen und bestrafen will.

Wo bleibt nur der Nikolaus? Jetzt kann nur noch der große Zeitzauber helfen, um Weihnachten zu retten. Dieser Zauber ist zwar nur etwas für ausgewachsene Hexen, aber Lilli bleibt keine andere Wahl...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.11.2017

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