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Gegen jede Regel - Plakat zum Film

GEGEN JEDE REGEL

("Remember The Titans")
(USA, 2000)

Regie: Boaz Yakin
Film-Länge: 113 Min.
 
"Gegen jede Regel" auf DVD bestellen
DVD:  7.99 EUR
  


 Kino-Start:
 29.03.2001

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.03.2002

 Pay-TV-Start:
 12.10.2002

 Free-TV-Start:
 28.08.2004

"Gegen jede Regel" - Handlung und Infos zum Film:


Im Juli 1971 herrschen in Amerika unruhige Zeiten: Der Vietnamkrieg, Studentenunruhen, die Bürgerrechtsbewegung... In der Kleinstadt Alexandria, Virginia, beschließt das Kultusministerium ein Zeichen zu setzen und an der "T.C. Williams High School" nach den Sommerferien erstmals Schüler beider Hautfarben zusammenzulegen. In der Stadt wird die Entscheidung mit Misstrauen und Feindseligkeit aufgenommen. In diese aufgeheizte Atmosphäre kommt Herman Boone (Denzel Washington), der als neuer Football-Coach die Schulmannschaft "Titans" trainieren soll. Davon ist der amtierende Coach Bill Yoast (Will Patton) allerdings wenig angetan, ebenso wenig wie seine kleine Tochter Sheryl (Hayden Panettiere) und die Spieler seiner Mannschaft.

Boone bietet Yoast an, als sein Co-Trainer unter ihm weiter zu arbeiten, doch der versteht das als Affront und lehnt ab. Erst, als die Mannschaft geschlossen erklärt, wenn er zurücktrete, würde auch von ihnen keiner mehr spielen, nimmt Yoast zögernd Boones Angebot an - um die sportliche Ehre der Schule nicht zu riskieren. Als erste Amtshandlung versammelt Boone alle Spieler und kündigt eine Fahrt ins Trainingslager an. Das Team könnte unterschiedlicher nicht sein: Da ist der Mannschaftskapitän Gerry (Ryan Hurst), für den klar ist, dass alle wichtigen Positionen nur mit seinen Kumpels besetzt werden können und der den aggressiven neuen Linksaußen Julius "Big Ju" (Wood Harris) sofort zu seinem Intimfeind erklärt; da ist Petey (Donald Faison), der das alles für einen Riesenspaß hält; "Rev" (Craig Kirkwood), der mit seinem Glauben die Wogen zu glätten hofft und noch einige andere.

Diese Truppe wird von Boone als erstes nach seinem eigenen System auf die Zimmer verteilt. Am nächsten Morgen beginnt das Training - und damit verbunden Boones gnadenlose Auswahl derer, die in "seinem" Team mitspielen werden. Noch nie musste die Williams Mannschaft so hart arbeiten. Yoast beobachtet Boones Arbeit mit Zurückhaltung. Doch dessen Methode zeigt Wirkung: Während anfangs noch jeder für sich kämpfte und keinen Blick für den ungeliebten Nebenspieler hatte, finden die Jungs bei den nächtlichen Waldläufen und dem harten Drill auf dem Platz ganz langsam zueinander. Da taucht verspätet ein Offizier der nahegelegenen Kaserne auf, der gerade nach Alexandria versetzt wurde und seinen Sohn ebenfalls ins Team stecken will: Ronnie (Kip Pardue), einen langhaarigen Schönling, der von Gerry sofort den Spitznamen "Sunshine" bekommt - und sich dafür mit einem gezielten Ballwurf quer über den Platz bedankt. Boone ist von dieser Technik-Demonstration beeindruckt: Sunshine kann als Quarterback bei den Titans trainieren.

Völlig verändert kehrt die Mannschaft aus dem Camp zurück. Zufrieden beobachtet Boone erste Anzeichen eines erwachenden Teamgeists. Allerdings muss die Mannschaft erst noch zeigen, dass sich ihr Zusammenhalt auch im Schulalltag bewährt, der noch immer von Spannungen geprägt ist. Da erfährt Boone, dass sein Einsatz als Chefcoach nur ein "Experiment" der Schulbehörde war, wo man nicht einmal daran glaubte, dass er mit der Mannschaft das Trainingslager überstehen würde. Bei seinem ersten Scheitern soll er gefeuert und Yoast wieder eingesetzt werden. Doch Boone denkt gar nicht daran aufzugeben. Das erste Spiel der Titans bei der Meisterschaft der regionalen High Schools steht an...

Wieder mal ein Film, der sehr vorhersehbar klingt - und wieder mal ein Film, der sehr vorhersehbar ist. Allerdings bürgt der Name des Produzenten Jerry Bruckheimer für Vorhersehbarkeit auf höchstem "technischen" Niveau - so auch in diesem Fall. Es macht doch Spaß, der Geschichte über fast zwei Stunden zu folgen, zu sehen, wie ein Football-Team zusammengeschweißt wird - und einen Knalleffekt gibt es gegen Ende auch noch. Dabei ist der englische Originaltitel ("Erinner Dich an die Titans") übrigens drei Mal treffender als der deutsche ...


Die Redaktions-Wertung:70 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 31.10.2002

Kommentare zum Film:



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