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Die letzte Legion - Plakat zum Film

DIE LETZTE LEGION

("The Last Legion")
(GB/F/SK/TN/I, 2007)

Regie: Doug Lefler
Film-Länge: 102 Min.
 
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 Kino-Start:
 30.08.2007

 DVD/Blu-ray-Start:
 04.02.2008

 Pay-TV-Start:
 27.06.2009

 Free-TV-Start:
 25.07.2010

"Die letzte Legion" - Handlung und Infos zum Film:


Zur Zeit seiner größten Blüte erstreckte sich das glorreiche Römische Imperium dereinst von der iberischen Halbinsel bis nach Mesopotamien und vom Rhein bis tief hinunter nach Ägypten. Nun – wir schreiben das Jahr 476 nach Christi Geburt – ist von dieser strahlenden Größe jedoch nicht mehr viel übrig: Längst hat ein schleichender Untergang eingesetzt, das Herrschaftsgebiet zerbröckelt stetig an seinen Rändern. Gefahr droht vor allem von Byzanz, dem ehemaligen Ostteil des Reiches, der sich von Rom losgesagt hat und nun seinen Einfluss immer weiter nach Westen ausdehnen will. Um sich vor der byzantinischen Bedrohung zu schützen, hat sich Rom mit den ehemals als Barbaren verhöhnten Goten verbündet. Aber auch dieser heikle Pakt bereitet nun Ärger. Denn Odoaker (Peter Mullan), der machtbewusste Führer der gotischen Truppen, verlangt von den Römern ein größeres politisches Mitspracherecht für seine militärische Hilfe.

Als Odoaker in dieser Angelegenheit bei dem römischen Regenten Orestes (Iain Glen) vorspricht, wird ihm allerdings jegliche weitere Machtbeteiligung barsch verwehrt, worauf der Gotenfürst die Hauptstadt wutentbrannt wieder verlässt. Dieser Eklat trägt sich am Vorabend eines bedeutenden Ereignisses zu. Denn am folgenden Tag soll Romulus Augustus (Thomas Sangster), der erst 12-jährige Sohn des Orestes und seiner Gattin Flavia (Beata Ben Ammar), zum neuen Kaiser gekrönt werden. Auf dem Knaben ruhen große Hoffnungen, soll er doch das angeschlagene Reich wieder einen und zu neuer Größe führen. Eine gnadenlose Überforderung und trügerische Illusion, meint Romulus’ weiser Lehrer Ambrosinus (Ben Kingsley), der es infolgedessen wagt, Orestes’ Verhalten gegenüber Odoaker offen zu kritisieren. Daraufhin wird er kurzerhand von seinen erzieherischen Aufgaben entbunden.

Am darauffolgenden Krönungstag erlebt Rom die aufwendigsten Feierlichkeiten seit langer Zeit und sonnt sich im Abglanz alter Größe. Doch hinter der trügerischen Jubelfassade lauern bereits Zweifel und Befürchtungen. Sorgen bereitet vor allem die Sicherheit des soeben inthronisierten jungen Caesars. Deshalb wird zu seinem persönlichen Schutz der tapfere und kriegserprobte Aurelius (Colin Firth) als Befehlshaber der kaiserlichen Leibgarde verpflichtet. Aurelius soll mit seinem Leben für die Unversehrtheit des jungen Herrschers einstehen, ein Treueschwur, der schon bald auf eine harte Probe gestellt wird.

Denn noch in derselben Nacht fällt Odoaker mit seinen gotischen Horden in Rom ein und bringt Tod und Verwüstung mit sich. Nachdem der junge Romulus zunächst mit ansehen muss, wie seine Eltern brutal ermordet werden, wird er schließlich gefangen genommen und vor Odoaker geführt, der nun siegreich auf dem römischen Thron Platz genommen hat. Odoaker ist unentschlossen. Soll er Romulus ebenfalls liquidieren, um damit die entmachtete Herrscherdynastie endgültig auszulöschen, wie es ihm sein blutrünstiger Scherge Wulfila (Kevin McKidd) indoktriniert? Oder soll er den jugendlichen Imperator mildtätig verschonen? Allein dem beeindruckenden Auftreten des weisen Ambrosinus ist es zu verdanken, dass Odoaker Gnade walten lässt. Und so wird Romulus in Begleitung seines Mentors auf die Felseninsel Capri verbannt.

Romulus ist allerdings nicht der einzige, der das nächtliche Blutbad in den Straßen Roms überlebt hat. Auch sein Leibwächter Aurelius ist knapp dem Tode entronnen. Gequält von Gewissensbissen angesichts seines offensichtlichen Versagens beschließt Aurelius – unterstützt von seinem alten Freund, dem Senator Nestor (John Hannah) – seinen Schützling aus der gotischen Gefangenschaft zu befreien. Zu diesem Zweck schart er seine engsten Vertrauten um sich. Dazu zählen der junge Demetrius (Rupert Friend), das dunkelhäutige Kraftpaket Batiatus (Nonso Anozie) sowie der schlachterprobte Vatrenus (Owen Teale). Komplettiert wird das mutige Himmelfahrtskommando durch einen sehr verschwiegenen schwarz vermummten Krieger, den die Byzantiner, die die Römer nun in ihrem Kampf gegen die Goten zu unterstützen scheinen, dafür bereitstellen. Dieser Krieger zeigt erstaunliche Kampfqualitäten als er auf dem Weg nach Capri ganz allein eine gotische Patrouille unschädlich macht. Noch viel erstaunlicher ist aber das, was dann zum Vorschein kommt, als er seine Verkleidung ablegt: Er ist nämlich eine Sie und hört auf den klangvollen Namen Mira. Und Mira (Aishwarya Rai) ist nicht nur äußerst versiert im Schwertkampf, sondern auch noch außerordentlich schön, was vor allem Aurelius nicht verborgen bleibt…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 14.07.2007

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