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Die Abenteuer des Huck Finn - Plakat zum Film

DIE ABENTEUER DES HUCK FINN

(D, 2012)

Regie: Hermine Huntgeburth
Film-Länge: 99 Min.
 
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 Kino-Start:
 20.12.2012

 DVD/Blu-ray-Start:
 14.06.2013

 Free-TV-Start:
 19.12.2014

"Die Abenteuer des Huck Finn" - Handlung und Infos zum Film:


Eine Anfangssequenz wie in einem alten Western: Ein finster aussehender Mann (August Diehl) in einem langen abgewetzten Mantel und einem zerbeulten Schlapphut humpelt die Hauptstraße der kleinen Mississippi-Stadt St. Petersburg hinunter. Sein linker Stiefel ist auffällig an der Sohle geflickt und mit jedem Schritt hinterlässt er ein Kreuz im Straßenstaub …

Harter Schnitt: Huck Finn (Leon Seidel) steht in einem ordentlichen Zimmer und wird vom schwarzen Diener Jim (Jacky Ido) geschniegelt und gestriegelt. So kennen wir ihn gar nicht. In einem fort lamentiert Huck darüber, dass er durch den Schatz des Indianer Joe kein freier Mann mehr sei und sein Reichtum eine Last. Jim zieht ihn auf, dass das ja alles sehr schlimm ist, wenn man so unter Reichtum und fesselndem Wohlstand zu leiden hat.

Da hören die beiden auf einmal einen Katzenjammer vor dem Fenster … Tom Sawyer (Louis Hofmann) steht vor dem Haus und will Huck zum Hafen locken, wo gerade ein Dampfer einläuft. Das lässt sich Huck, der Jims Einwände und das Rufen der Witwe Douglas (Margit Bendokat) und Miss Watsons (Rosa Enskat) schon nicht mehr hört, nicht zweimal sagen. Die beiden Jungs laufen davon, ab durch die Mitte. Die beiden alten Damen, einmal mehr gescheitert in dem Versuch, Huck zu einem ordentlichen Jungen zu machen, schicken Jim hinterher, damit er Huck wieder nach Hause bringt.

Im Hafen von St. Petersburg versammelt sich schon eine Menschenmenge. Ein Sklavenmarkt. Tom und Huck schauen neugierig zu. Nicht nur Jim sucht nach den beiden Jungs. Auch der geheimnisvolle Fremde mit dem Kreuz unter seinem Stiefel beobachtet die beiden aufmerksam. Als auf einmal eine schwarze Frau (Thelma Buabeng) mit einem kleinen Kind auf dem Arm, die gerade verkauft werden soll, nach Jim ruft, erkennt dieser seine Familie und versucht mit aller Kraft zu den beiden zu gelangen. Doch die Sklavenjäger halten ihn zurück. Es kommt zu einem Tumult.

Am Abend klopft es bei der Witwe Douglas an der Tür. Die Sklavenjäger Packard (Henry Hübchen), Turner (Milan Peschel) und Bill (Andreas Schmidt) erkundigen sich nach Jim, der sie mit seiner Stärke beeindruckt hat. Sie wittern ein gutes Geschäft und wollen Jim der alten Witwe für 200 Dollar abkaufen. Die Witwe lehnt ab, aber Miss Watson lässt sich hinter dem Rücken ihrer Schwester auf das Geschäft mit den Sklavenhändlern ein. Jim wird zufällig Zeuge, wie sie vereinbaren, dass er im Morgengrauen, wenn die Witwe Douglas noch schläft, von den Sklavenhändlern abgeholt werden soll. Er beschließt, zu fliehen.

Wenig später, auf dem Heimweg von einem Tag voller Streiche mit seinem besten Freund Tom, entdeckt Huck die Fußspur mit dem Kreuz direkt vor dem Haus der Witwe. Aufgeregt läuft er zurück in die Stadt, in den Saloon, um mit dem Richter Thatcher (Peter Lohmeyer) zu sprechen. Er erzählt ihm eine verworrene Geschichte, wie belastend sein Reichtum für ihn sei und dass er das Geld nicht mehr haben will. Der Richter, ahnend, dass irgendwas nicht in Ordnung ist, lässt sich auf einen absurden Deal ein: Er kauft Huck für einen Doller sein Geld ab. Der Junge ist dankbar und beruhigt.

Als Huck wenig später nach Hause in sein Zimmer kommt, wird er bereits von einem Fremden erwartet – es ist sein alter versoffener Vater, der ihn in eine Hütte im Wald verschleppt. Der Alte Finn bedroht Huck, um an dessen Vermögen zu kommen. Doch als dieser ihm sagt, dass der Richter sein Geld hat, schließt er den Jungen in der Hütte ein und macht sich auf den Weg in die Stadt. Der Richter lässt sich allerdings von einer Geburtsurkunde nicht beeindrucken. Angewidert von dem alten Säufer macht er zur Bedingung, dass nur Huck persönlich ihn um das Geld bitten kann. Wütend zieht der Alte Finn ab.

Als er nachts sturzbesoffen wieder zur Hütte im Wald zurückkommt, um seinen Rausch auszuschlafen, kann Huck entkommen - jedoch nicht ohne vorher alles so zurechtzulegen, dass sein Vater, wenn er wieder aufwacht, denken muss, ein Unglück sei geschehen und Huck durch sein Verschulden tot.

In der Zwischenzeit entdeckt die Witwe Douglas, dass Jim geflohen ist und in Hucks Zimmer ein Kampf stattgefunden hat. Sie befürchtet das Schlimmste. Gemeinsam mit Tante Polly (Heike Makatsch) eilt sie zum Sheriff (Hinnerk Schönemann), der ihnen jedoch nicht helfen kann. Stattdessen bieten die Sklavenjäger, die zufällig Zeuge des Gesprächs werden, ihre Dienste an. Laut Lied singend, schwimmt währenddessen Huck, seine wenigen Habseligkeiten auf einem großen Ast festgebunden, über den Fluss auf Jackson Island. Die Flucht ist geglückt, seine Spuren verwischt. "Freiheit", gellt sein Schlachtruf übers Wasser.

An einer sicheren Stelle geht er schließlich an Land und baut sich ein Versteck, wie damals als er noch in seiner Tonne gehaust hat. Auf einmal hört er Schritte. Er befürchtet schon, dass sein Vater ihm doch auf die Schliche gekommen ist, als plötzlich Jim vor ihm steht. Huck ist außer sich vor Freude. Jim erzählt Huck von seiner Flucht und seinem Plan, auf einem Floß nachts den Mississippi runter bis nach Cairo zu fahren, dann den Ohio hoch bis er dort angekommen ist, wo Sklaverei verboten und er ein freier Mann ist. Huck ist von dem Plan nicht überzeugt, denn der Gedanke, dass Jim, ein Schwarzer, ein freier Mann sein könnte, erscheint ihm nicht richtig. Jim macht sich an den Bau des Floßes.

In der Zwischenzeit haben die Sklavenjäger mit ihren Hunden die Hütte im Wald gefunden, wo der Alte Finn versteckt in einer Ecke noch immer tief schläft. Sie finden Blut und einen Manschettenknopf mit den Initialen von Huck Finn. Als sie damit wieder in die Stadt zum Sheriff kommen, steht für alle fest, dass ein Verbrechen geschehen und Huck etwas Schreckliches zugestoßen ist. Da erscheint auf einmal der Alte Finn und nährt den Verdacht, dass es Jims Schuld ist, wenn Huck ein Unglück geschehen ist. Die Witwe setzt eine Belohnung von 800 Dollar aus, wenn die Sklavenjäger es schaffen, Jim lebend zurückzubringen. Sie kann nicht glauben, dass Jim ein Verbrechen begangen hat. Dem Alten Finn gelingt es nicht nur, jegliche Spur von sich selbst abzulenken, er bringt die Sklavenjäger auch dazu, ihn auf ihre Suche mitzunehmen.

Währenddessen verkleidet sich Huck als Mädchen, um in einem Farmhaus auszukundschaften, nach wem da so fieberhaft auf dem Fluss gesucht wird. Die Frau, die ihm die Tür öffnet (Rosalie Thomass), fällt jedoch nicht auf seine Maskerade rein. Bevor sie mehr aus ihm herausbekommt, stehen die Sklavenjäger und der Alte Finn vor der Tür. Sie versteckt Huck schnell im Keller. Er sitzt in der Falle. Nur mit einem Trick gelingt es ihm, zu entkommen. Doch nun wissen die Jäger, dass er am Leben ist - und damit wohl auch die Belohnung der Witwe Douglas für die Ergreifung des Sklaven Jim wieder hinfällig geworden ist. Als der Alte Finn offenbart, dass Hucks Vermögen, dass man sich ja teilen könnte, viel größer ist als die Belohnung der Witwe, sind die Halunken wieder Feuer und Flamme. Die Jagd geht weiter...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 10.12.2012

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