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American Hustle - Plakat zum Film

AMERICAN HUSTLE

("American Hustle")
(USA, 2013)

Regie: David O. Russell
Film-Länge: 138 Min.
 
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 Kino-Start:
 13.02.2014

 DVD/Blu-ray-Start:
 17.07.2014

 Free-TV-Start:
 24.07.2016

"American Hustle" - Handlung und Infos zum Film:


New York City, Frühjahr 1978. Irving Rosenfeld (Christian Bale) steht in einem Hotelzimmer vorm Spiegel und klebt sich sein Toupet aufs schüttere Haupt. Anschließend legt er die langen Seitenhaare quer darüber. Gut sieht das nicht aus, aber das darf man ihm nicht sagen, da reagiert er emp- findlich. Vor allem Richie DiMaso (Bradley Cooper) sollte besser die Klappe halten. Irving hat ihn schon länger im Verdacht, eine Affäre mit seiner Geliebten Sydney Prosser (Amy Adams) zu haben. Aber jetzt müssen sich alle gefälligst mal am Riemen reißen, denn gleich geht hier im Hotel eine geheime FBI-Aktion über die Bühne, bei der Camdens Bürgermeister Carmine Polito (Jeremy Renner) mit einem Koffer voller Geld der Korruption überführt werden soll. Doch den Deal verbockt in letzter Minute ausgerechnet Richie, der übereifrige FBI-Agent. Wie konnte es nur so weit kommen?

An Irving kann es nicht liegen, denn er hatte schon als Junge in den Fünfzigern begriffen, wie man es mit kleineren und größeren Betrügereien weiterbringt. Mit einem kleinen Waschsalon hatte er sich eine bürgerliche Fassade aufgebaut, hinter der er mit allerlei dubiosen Geldgeschäften ein äußerst bequemes Auskommen hatte. Das hilft ihm auch bei den Frauen, denn mit Plauze und Glatze ist er nicht gerade der attraktivste Kerl. Als er auf einer Party die hübsche Sydney kennenlernt, ist er sofort begeistert. Frisch vom Land nach New York gezogen, will Sydney hoch hinaus.

Schnell schafft sie es in die Belegschaft des Cosmopolitan- Magazins. Doch als ihr Irving nicht nur die sündhaft teuren Abendkleider aus seiner Wäscherei zu Füßen legt, sondern auch die eigentliche Quelle seines Einkommens verrät und ihr ein Leben in Saus und Braus anbietet, sieht Sydney ihre Chance gekommen. Die beiden werden ein Paar, beruflich und privat, und erweitern ihren Einsatzbereich beträchtlich. Aus dem amerikanischen Provinzgirl Sydney wird die englische Lady Edith mit angeblichen Bankkontakten nach London und gemeinsam ziehen sie mit der Story und falschen Krediten armen Schuldnern die letzten Dollar aus der Tasche. Auch der Handel mit gefälschten Kunstwerken blüht prächtig. Ihr Glück hat nur ein klitzekleines Manko: Irving ist verheiratet. Und obwohl er Sydney immer wieder verspricht, sich scheiden zu lassen, hat er die Rechnung ohne seine unberechenbare Frau Rosalyn (Jennifer Lawrence) gemacht. Denn die leicht psychotische Diva hält gar nichts von einer Trennung, dafür genießt sie das sorgenfreie Leben als nichtpraktizierende Hausfrau viel zu sehr. Und dann ist da ja auch noch der uneheliche Sohnemann Danny, den Rosalyn zwar in die Ehe mitgebracht hat, den Irving aber wie sein eigenes Kind liebt.

Als Irving und Sydney wieder einmal einen kleinen Fisch am Haken haben, den sie dank Sydneys Charme ausnehmen können, entpuppt sich dieser als getarnter FBI-Agent Richie. Er lässt ihre dubiosen Kreditgeschäfte gnadenlos auffliegen. Doch statt sie hinter Gitter zu bringen, schlägt der ehrgeizige Ermittler ihnen einen Deal vor: sie sollen als Lockvögel die Politprominenz von New Jersey in eine Falle locken. DiMaso vermutet hinter den weißen Westen Mafiaverbindungen und Korruption im großen Stil. Panisch fleht Sydney Irving an, mit ihr nach Europa zu fliehen, doch der will seinen Ziehsohn nicht zurück lassen. Schließlich lässt sie sich auf den Deal ein, aber nur unter der Bedingung, DiMaso mit Irvings Einverständnis zu verführen. Ihr Plan: Den Bullen derart um den Finger zu wickeln, dass dieser blind vor Liebe, beide unbeschadet aus dieser Nummer wieder entlässt.

DiMaso hat es derweil vor allem auf den Bürgermeister von Camden, Carmine Polito, abgesehen, dessen großer Traum es ist, die marode Casino-Metropole Atlantic City wieder auferstehen zu lassen. Politos Saubermann- Image hält der FBI-Hitzkopf allerdings für eine einzige Lüge. Deshalb wird Irving auf den Bürgermeister angesetzt. Und so kommt es schließlich zu dem Geschäftstreffen im Hotel, das den Politiker der Bestechlichkeit überführen soll. Doch das geht gehörig schief.

Also nimmt Irving die Sache selbst in die Hand, führt Polito und dessen Frau chic zum Essen aus, seine Ehefrau Rosalyn notgedrungen im Schlepptau. Die zwitschert sich im Laufe des Abends zwar gehörig einen an und schlägt deshalb über die Stränge, aber mit ihrer schrägen Art punktet sie

bei den Politos. Und Irving stellt fest, was für ein netter, gutmütiger Kerl der Bürgermeister eigentlich ist. Frustriert über Irvings Alleingang ruft Sydney währenddessen bei Richie an und überredet ihn, mit ihr einen draufzumachen. Wenig später, auf dem Dancefloor der Disco funkt es end- gültig zwischen den beiden und als sie sich zusammen knutschend auf dem Klo wiederfinden, ist klar: keine Spielchen mehr, was zwischen uns passiert, ist echt!

Trotz erheblicher Zweifel macht Irving widerwillig bei einer zweiten, weitaus größeren Undercover-Aktion mit, um nicht nur den Bürgermeister, sondern auch die eigens aus Florida angereisten Mafiosi mithilfe eines falschen Scheichs in flagranti zu erwischen. Als Scheich hat DiMaso allerdings einen mexikanischen FBI-Kollegen angeheuert, der nicht nur wegen fehlender Arabischkenntnisse schnell die Zweifel von Mafiaboss Victor Tellegio (Robert De Niro) auf sich zieht. Inzwischen bandelt die frustrierte Rosalyn, die keinen blassen Schimmer von den geheimen Operationen ihres Mannes hat, spontan mit dem ebenfalls aus Florida ange- reisten aalglatten Gangster Pete Musane (Jack Huston) an.

Als kurz darauf der übereifrige Agent DiMaso endlich einen großangelegten Deal beim FBI durchgesetzt hat, um das korrupte Netzwerk ein für alle Mal auffliegen zu lassen, plaudert Rosalyn beim intimen Lunch mit Mafioso Musane die Pläne aus und droht damit, die gesamte Operation zum Platzen zu bringen...

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 01.01.2014

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