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Ali G Indahouse - Plakat zum Film

ALI G INDAHOUSE

("Ali G Indahouse")
(GB/USA, 2002)

Regie: Steve Bendelack
Film-Länge: 88 Min.
 
"Ali G Indahouse" auf DVD bestellen
DVD:  4.99 EUR
  


 Kino-Start:
 05.09.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 15.05.2003

 Pay-TV-Start:
 21.06.2004

 Free-TV-Start:
 28.10.2005

"Ali G Indahouse" - Handlung und Infos zum Film:


Der Manager des John Nike-Freizeitcenters in Ali G's Revier, dem Stadtviertel, das von der Gang namens "West Staines Massive" beherrscht wird, erzählt Ali (Sacha Baron Cohen) davon, dass das Freizeitzentrum aus Geldmangel geschlossen werden soll. Sofort macht sich Ali Sorgen um den alternativen Pfadfinderclub, den er dort betreibt: Er stürzt sich heldenhaft in den einsamen Kampf zur Rettung der Anlage und kettet sich an eine Bushaltestelle im besagten Stadtviertel Staines - und erregt so die Aufmerksamkeit des Schatzkanzlers David Carlton (Charles Dance). Der sucht nach einem neuen, jungen Intellektuellen, durch den man die Kommunalwahlen in Staines gewinnen kann - und nun meint er, in Ali den richtigen Mann dafür gefunden zu haben. Er überzeugt Ali davon, dass er gute Chancen hätte, das Zentrum zu retten, wenn er sich zur Wahl aufstellen lässt - und genau das tut Ali G dann auch.

Mit der Unterstützung seiner Nan (Barbara New), seiner Freundin Me Julie (Kellie Bright) und seines besten Freundes Ricky C (Martin Freeman) wird Ali G in seinem Heimatort tatsächlich gewählt, und verlässt dann Freunde und Familie, um im Parlament die rechte Hand des Premierministers (Michael Gambon) zu werden. Doch der Schein trügt - denn Carlton, der intrigante Schatzkanzler, will Alis politische Unerfahrenheit eigentlich nur ausnutzen, um den Premier zu stürzen und somit den Weg an die Spitze der Macht für sich selbst freizumachen.

Doch mit Alis alternativen und erfrischenden Ansichten über die Bildungs-, Gesundheits- und Zuwanderungspolitik gewinnt die Partei bei Umfragen mehr und mehr an Zustimmung, während eines der wichtigsten Ereignisse des politischen Kalenders immer näher rückt. Ali und die aufgeregte Julie werfen sich richtig in Schale, um auf den Empfang zum Gipfeltreffen zu gehen - doch als Julie ihren Ali dabei erwischt, wie er mit Kate (Rhona Mitra), der sexy Assistentin des Schatzkanzlers flirtet, rennt sie die Treppen hinauf - wo Ali sie, in Tränen aufgelöst, im Zimmer des Premiers findet. Während in der unteren Etage der Empfang fortgesetzt wird, zieht Ali den Hut des Premiers an - das Markenzeichen des Regierungschefs - und tröstet Julie auf die einzige Art, die er kennt. Dabei bemerkt Ali aber nicht, dass ihre erotischen Spielchen auf Video aufgezeichnet werden...

Auf dem politischen Gipfeltreffen am folgenden Morgen entartet die Konferenz zu einem chaotischen Aufschrei der Empörung mit der Auseinandersetzung der Staats- und Regierungschefs dieser Welt. Ali beruhigt die Delegierten, indem er seine ganz eigene Kräutermischung unter die Teeblätter gibt - und rettet so die Veranstaltung und auch den Premier. Aber gleichzeitig ist dies der Anfang vom Ende seiner eigenen politischen Karriere, denn am nächsten Tag spekulieren die Medien darüber, dass Ali G die Machthaber der Welt unter Drogen gesetzt habe. Auf dem Tiefpunkt seiner Laufbahn ist Ali gezwungen, zurückzutreten, und somit entgleitet ihm die Chance, das "John Nike-Centre" zu retten. Er hat den Kontakt zu seinen Freunden verloren, und sogar seine Freundin scheint er an seinen Erzrivalen verloren zu haben, den Chef der Gang von East Staines Massive, Hassan B (Ray Panthaki)...

Schon seit einiger Zeit treibt Sacha Baron Cohen als "Ali G" in der britischen TV-Show "The 11 O'Clock Show" sein Unwesen - und durfte immerhin schon die "MTV Movie Awards" moderieren und zusammen mit Shaggy die Pop-Charts stürmen. "Ali G Indahouse" ist sein Debüt auf der Kinoleinwand. Ich gebe zu, ich hatte vor diesem Film zwar von Ali G gehört, aber noch nichts von ihm gesehen und ihn eher in die "Proll-Schublade" gesteckt. Überraschend zu sehen, dass der Humor zwar nicht unbedingt feinsinnig, aber auch nicht immer brachial ist. "Ali G Indahouse" ist nicht nur die "Kino-Werdung" einer MTV-Kult-Gestalt, sondern auch für sich, eine gut gemachte Komödie.


Die Redaktions-Wertung:75 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 26.06.2004

Kommentare zum Film:



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