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Alfie - Plakat zum Film

ALFIE

("Alfie")
(USA, 2004)

Regie: Charles Shyer
Film-Länge: 103 Min.
 
"Alfie" auf DVD bestellen
DVD:  8.99 EUR
  


 Kino-Start:
 10.03.2005

 DVD/Blu-ray-Start:
 11.08.2005

 Pay-TV-Start:
 13.08.2006

 Free-TV-Start:
 01.10.2007

"Alfie" - Handlung und Infos zum Film:


Alfie (Jude Law) lebt in Manhattan, wo er und sein Freund Marlon (Omar Epps) schicke Limousinen durch die Straßen fahren. Sein eigenes kleines Appartement sieht der charmante Alfie selten, denn neben seinem Job hat er vor allem nur eines im Sinn: schöne Frauen. Da bietet sich der bequeme Rücksitz für ein schnelles Tête-à-Tête mit der einsamen Hausfrau Dorie (Jane Krakowski). Da gibt es aber auch die allein erziehende Mutter Julie (Marisa Tomei), zu der er immer wieder zurückkommt, wenn ihm ein wenig nach Trost und einer guten Mahlzeit zumute ist. Julie weiß, mit wem sie sich einlässt, doch sie liebt Alfie und möchte ihn eigentlich ganz für sich haben. Doch sie muss langsam erkennen, dass dies wohl ein Wunschtraum bleiben wird und zieht sich nach und nach zurück.

In der schönen und reifen Geschäftsfrau Liz (Susan Sarandon), sie sich in edle Chanel-Kostüme wandet, findet er eine ebenbürtige Partnerin beim Spiel um unbeschwerten Sex und flüchtige Beziehungen. Auch sie sieht das Techtelmechtel sehr locker – Alfie ist nicht ihr einziger Liebhaber. Das verwirrt Alfie dann doch ein wenig....

Als er an Heiligabend mit seiner Limousine einsam durch die Straßen kreuzt, lernt er Nikki (Sienna Miller) kennen. Sie sieht umwerfend aus und ist locker drauf. Doch nach einiger Zeit tauchen ihre eigentlichen Probleme auf, mit denen Alfie nicht umgehen kann – und vor allem nicht umgehen will. So trennen sich sehr schnell ihre Wege. Ein wahres Juwel hingegen ist Lonette (Nia Long) – allerdings auch die Verlobte seines besten Freundes und deshalb für Alfie tabu. Nach einem Poolbillard-Spiel mit ihr, bei dem auch reichlich Alkohol floss, vergisst er seine Bedenken und die beiden landen im Bett. Das bleibt nicht ohne Folgen. Lonette trennt sich von Marlon, der zutiefst von ihr und auch vor allem von seinem Freund enttäuscht ist. Nun stellt sich für Alfie plötzlich die Frage nach dem tieferen Sinn seiner zahllosen Affären. Um was geht es eigentlich im Leben? Auf schmerzhafte Weise muss er erkennen, dass man nicht allzu sorglos mit den Gefühlen anderer umgehen sollte…

Wer nach Ähnlichkeiten sucht, dem kommt sicher zuerst "Arthur" in den Sinn – auch dort ein smarter Lebemann (in dem Fall Dudley Moore), der aber letztendlich scheitert. Hier ist Alfie vielleicht noch ein Stück radikaler und trauriger – ohne das Ende vorwegzunehmen. Allerdings ist das meiste, was der Zuschauer sieht, inhaltlich recht belanglos und Jude Law vermag es auch leider nicht, "seiner" Hauptperson all zu viel Tiefgang zu verschaffen, so dass er den Zuschauer emotional bewegt und bis ans Ende des Filmes "mitnimmt". Die Filmmusik zu "Alfie" stammt übrigens von David (A.) Stewart ("Eurythmics") und Mick Jagger. Für den Song "Old Habits Die Hard" erhielten sie einen "Golden Globe".


Die Redaktions-Wertung:55 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 03.09.2006

Kommentare zum Film:



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