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Adams Äpfel - Plakat zum Film

ADAMS ÄPFEL

("Adams aebler")
(DK, 2005)

Regie: Anders Thomas Jensen
Film-Länge: 94 Min.
 
"Adams Äpfel" auf DVD bestellen
DVD:  12.37 EUR
  


 Kino-Start:
 31.08.2006

 DVD/Blu-ray-Start:
 10.05.2007

 Free-TV-Start:
 10.09.2008

"Adams Äpfel" - Handlung und Infos zum Film:


Adams Äpfel – so nennt Ivan (Mads Mikkelsen), Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam (Ulrich Thomsen) die Aufgabe übernommen hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. In Ivans Oase der Nächstenliebe ist Adam soeben angekommen, um nach einem Gefängnisaufenthalt seine Resozialisierungszeit zu absolvieren. Mit Hilfe seiner selbst gewählten Aufgabe soll sich der gewalttätige Neo-Nazi seiner Missetaten bewusst werden und sich auf ein neues Leben vorbereiten. Neben Adam leben hier zurzeit noch der Trinker und Vergewaltiger Gunnar (Nicolas Bro) und der arabische Tankstellenräuber Khalid (Ali Kazim).

Adam glaubt nicht, dass sein Aufenthalt schwierig werden wird, doch er hat nicht mit der hartnäckigen Gutmütigkeit gerechnet, mit der Ivan seine Mitmenschen verbessern will. Ebenso wenig wie mit der Macht des Schicksals, das ihn einer Prüfung zu unterziehen scheint. Zuerst kommen die Vögel - unzählige Raben. Sie sitzen im Apfelbaum und hacken unablässig auf Adams Äpfel ein. Sie lassen sich durch nichts vertreiben. Erst als Khalid zur Waffe greift, hat die Vogelplage ein Ende.

Inzwischen hat sich Sarah (Paprika Steen) zu der Resozialisierungstruppe gesellt. Sie ist schwanger und fürchtet aufgrund einer ärztlichen Diagnose, dass ihr Kind behindert ist. Ivan macht ihr Mut und erzählt von seinem fröhlichen, vollkommen gesunden Sohn, bei dem zunächst auch der Verdacht auf eine Behinderung bestand. Adam merkt schnell, dass Ivan sich die Realität so zurechtbiegt, dass sie in sein gnadenlos positives Weltbild passt. Dass Gunnar säuft und Khalid des Nachts auf Tankstellenraub geht, ignoriert Ivan völlig. Sein hartnäckiger Glaube an das Gute im Menschen macht Adam rasend. In seiner Wut schlägt er Ivan nieder, aber Ivan steckt die Prügel weg, als sei ihm nichts geschehen.

Adam weiß inzwischen zu viel über Ivans tragische Vergangenheit, um dies noch länger hinzunehmen, und beschließt, Ivans Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. Er braucht nur die richtige Gelegenheit. Als Ivan selbst in Anwesenheit seines offensichtlich behinderten Sohnes die Wahrheit leugnet und behauptet, das Kind sei kerngesund, verliert Adam die Geduld. Er konfrontiert Ivan mit seinem Wissen über dessen Vergangenheit, doch Ivan streitet weiterhin alles ab und wieder schlägt Adam zu. Ivan verweist stolz auf die „andere Wange“ und liegt schließlich K.O. am Boden. Adam fährt ihn ins Krankenhaus.

Dort erfährt Adam weitere Neuigkeiten: Ivan hat einen bösartigen Tumor im Kopf, den er komplett verdrängt. Nur die völlige Leugnung seiner Schicksalsschläge hält ihn weiterhin aufrecht und am Leben. Sollte Ivan dazu gebracht werden, die Wirklichkeit zu akzeptieren, würde ihn das töten. Zwar ist Ivan auf der Rückfahrt von der Klinik frohgemut wie immer, aber sein Schutzwall ist angeknackst. Bei ihrer Rückkehr treffen er und Adam auf eine verzweifelte Sarah, die Ivans behindertes Kind kennen gelernt hat und sich betrogen fühlt.

In Adams Äpfeln ist mittlerweile der Wurm drin. Kaum ein Apfel scheint von der Plage verschont. Für Ivan ein deutliches Zeichen dafür, dass das Böse Adam zu prüfen versucht. Adam glaubt allerdings nicht an so etwas, stattdessen fühlt er sich immer stärker berufen, Ivan mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Als ein nächtlicher Sturm aufzieht, sucht Adam noch einmal die Auseinandersetzung und schlägt Ivan mit dessen eigenen Waffen. Während sich das Gewitter entlädt, bricht Ivan schließlich zusammen. Eine höhere Macht scheint sich einzumischen, denn Blitze zerstören Herd und Apfelbaum. Doch der Apfelkuchen ist Adam egal, er freut sich, Ivan gebrochen zu haben…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 10.08.2006

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