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Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der andere - Plakat zum Film

ADAM - EINE GESCHICHTE üBER ZWEI FREMDE. EINER ETWAS MERKWüRDIGER ALS DER ANDERE

("Adam")
(USA, 2009)

Regie: Max Mayer
Film-Länge: 101 Min.
 
"Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der andere" auf DVD bestellen
DVD:  19.90 EUR
  


 Kino-Start:
 10.12.2009

 DVD/Blu-ray-Start:
 23.07.2010

 Pay-TV-Start:
 11.04.2011

"Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der andere" - Handlung und Infos zum Film:


Adam (Hugh Dancy) ist 29. Ein smarter, gut aussehender, etwas verschlossener New Yorker, der für einen Spielwarenhersteller Mikrochips entwickelt. Ein Single, der die Routine und Makkaroni mit Käse liebt – aus der Mikrowelle, jeden Abend. Adam wohnt in einem großen Apartment und ist erstmals allein und auf sich gestellt. Denn gerade hat er seinen Vater, der sich sein Leben lang um ihn kümmerte, beerdigt.

Beth (Rose Byrne) ist Lehrerin an der Vorschule. Eine kluge, attraktive Frau, die nach einer verletzenden Krisenbeziehung das Leben wiederentdecken will. Der erste Schritt ist eine neue Wohnung, in die ist sie gerade eingezogen. Der zweite eine zufällige Begegnung im Haus, die ihre Neugier weckt.

Im Keller lernt Beth ihren neuen Nachbarn Adam kennen. Einen stillen, etwas merkwürdigen Mann, der ihr nicht in die Augen schauen und ganz offensichtlich auch nicht den Kavalier spielen kann. So trägt sie ihre Tüten eben ohne Hilfe nach oben. Aufmerksam ist Adam nicht, aber freundlich und redselig, wenn er Beth im Haus begrüßt. Mit ungewöhnlichen Gesprächseröffnungen wie: "Es gibt neue Aufnahmen vom Saturn beim Cassini Projekt".

Als Beth am Abend mit Freunden feiern und Adam dazu einladen will, reagiert dieser abwartend und verunsichert. Nervös sitzt er danach in seiner Wohnung, immer die Uhr und die Zeit im Blick. Als Beth schließlich anklopft und ihn abholen will, verharrt er schweigend, zieht den Schutz der Einsamkeit dem Unbekannten vor. Stunden später wartet er auf der Treppe, bis Beth nach Hause kommt. Er entschuldigt sich und zeigt ihr in seinem kleinen improvisierten Planetarium, das die Milchstraße in sein Apartment zaubert, die Sterne.

Beim Lunch auf einer Parkbank teilt er Harlan (Frankie Faison) die Neuigkeiten mit. Vor allem aus dem Sonnensystem, über das Adam, Astronom aus Leidenschaft, ohne Punkt und Komma dozieren kann. Doch Harlan, der Adams Vater und Adam selbst immer ein Freund gewesen ist, besteht auf Männergespräche. Denn diese und nicht naturwissenschaftliche Vorträge sind üblich zum Lunch. So beginnt Adam von Beth zu erzählen, die für ihn längst mehr als nur eine Nachbarin ist. Am Abend wird er ihr das auch zeigen, wie auch das andere New York und seine besondere Magie. Im Park, wo sich Nacht für Nacht zwei Waschbären durch die Blätter wühlen. An der gleichen Stelle, immer gemeinsam und vertraut, obwohl sie eigentlich nicht hierher gehören. Beth ist beeindruckt und sichtbar berührt.

Der nächste Tag beginnt für sie mit einem Lächeln, doch für Adam mit einer Hiobsbotschaft. Sein Chef (Mark Linn-Baker) feuert ihn. Nicht weil er schlecht, sondern zu gut und damit zu kostenaufwendig gearbeitet hat. Noch stärker als sonst versteht Adam die Welt nicht mehr. Niedergeschlagen geht er zu einem Kindergarten, um die spielenden Kleinen zu beobachten, in deren Unschuld er sich irgendwie wiedererkennt. Doch erneut geschieht für ihn Unbegreifliches. Polizisten stellen ihn zur Rede, wollen ihn aufs Revier mitnehmen und lassen ihn erst gehen, als Beth, die hier unterrichtet, Adam zu Hilfe kommt. Der ganze Tag ist für Adam ein einziges Rätsel - und der Abend schließlich auch. Unerwartet direkt fragt er Beth, ob sie vergangene Nacht auf der Parkbank sexuell so erregt war wie er. Beth ist geschockt, doch als sie die Türklinke schon in der Hand hat, holt Adam sie zurück, erklärt ihr, warum er so ist wie er ist. Warum er nicht lügen und sich nicht verstellen, warum er Verhalten und Emotionen anderer nicht deuten, warum er soziale Regeln und Konventionen nicht verstehen kann. Adam hat das Asperger Syndrom, eine leichte Form von Autismus.

Jetzt, wo sie seine merkwürdigen Ticks einordnen kann, entwickelt Beth noch größeres Vertrauen zu Adam, und er auch zu ihr. Aus zwei Fremden wird ein Paar – so ungewöhnlich wie unberechenbar…

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 12.09.2009

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