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About A Boy oder: Der Tag der toten Ente - Plakat zum Film

ABOUT A BOY ODER: DER TAG DER TOTEN ENTE

("About A Boy")
(GB/USA, 2002)

Regie: Chris Weitz, Paul Weitz
Film-Länge: 101 Min.
 
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 Kino-Start:
 22.08.2002

 DVD/Blu-ray-Start:
 07.04.2011

 Pay-TV-Start:
 21.03.2004

 Free-TV-Start:
 05.05.2005

"About A Boy oder: Der Tag der toten Ente" - Handlung und Infos zum Film:


Der 38-jährige Will (Hugh Grant) lebt in London und liebt alles, was trendy ist. Als reicher und kinderloser Single, der von den Tantiemen eines Weihnachtsliedes lebt, das sein Vater 1959 einmal geschrieben hat, hat er den ganzen Tag nichts Besseres zu tun, als cool zu sein und jede Art von Verantwortung zu vermeiden. Eine kurze Beziehung zu einer allein erziehenden Mutter bringt ihn auf eine neue Masche, Frauen aufzureißen - denn zum ersten Mal ist es nicht er, der die Beziehung beendet, sondern sie; und sie fühlt sich auch noch schuldig dabei. Für Will ein wundervolles Gefühl. Also glaubt er, dass die Selbsthilfegruppe für allein erziehende Mütter (und Väter) ein wunderbarer Ort ist, um einsame Frauen kennenzulernen. Will erfindet kurzerhand den kleinen süßen Ned, seinen "Sohn", und schon ist er als Mitglied willkommen. Sogleich macht er sich daran, die hübsche Susie (Victoria Smurfit) verführen zu wollen - aber es kommt alles ganz anders, als er dem Sohn ihrer Freundin begegnet...

Marcus (Nicholas Hoult) ist ein 12-jähriger Junge, der sowohl in der Schule als auch zu Hause Probleme hat. Seine ungewöhnliche Mutter Fiona (Toni Collette) leidet unter Depressionen, und in der Schule wird Marcus von seinen ach-so-coolen Mitschülern gehänselt. An dem Tag, an dem sich Marcus und Will zum ersten Mal treffen, versucht Fiona, sich umzubringen. Während Will nur hilflos dabei steht, sieht der Junge in ihm plötzlich die Lösung all seiner Probleme. Marcus besorgt sich von Susie Wills Telefonnummer. Er ruft an und bittet Will, ihn und seine Mutter zum Essen auszuführen. Der abenteuerlustige Will sagt nach einer kleinen Bedenkzeit zu, doch schon während des Essens wird Marcus klar, dass Will und Fiona niemals heiraten werden. Trotzdem schafft er es, dass Will noch mit in ihre Wohnung kommt, um sich die ganz spezielle Version des Songs "Killing Me Softly", interpretiert von ihm und seiner Mutter, anzuhören.

Nach diesem Date folgt der Junge Will bis nach Hause und findet natürlich sofort heraus, dass der Mann überhaupt kein Kind hat. Fortan taucht Marcus nach Schulschluss täglich vor Wills Haustür auf. Zuerst widersetzt sich der durchschaute Schwerenöter, aber schließlich gibt er klein bei und nach kurzer Zeit freunden sich die Beiden an. Als Marcus seinen neuen Kumpel wieder mal besuchen will, wird er von seinen Schulkameraden verfolgt, gepeinigt und mit Süßigkeiten beworfen. Will, der den Angriff beobachtet hat, beschließt daraufhin, Marcus in einen angesagten Typen verwandeln zu wollen, der sich nichts mehr gefallen lässt. Als Erstes geht er mit ihm einkaufen, um ihm die coolsten Turnschuhe zu besorgen, die ihm dabei helfen sollen, von den anderen nicht mehr so ausgegrenzt zu werden. Will bemerkt, wie gut es ihm dabei selbst geht, Marcus so glücklich zu machen. Als Fiona mitbekommt, dass sich ihr Sohn so häufig mit einem Fremden trifft - und nachdem er eines Tages pitschnass und ohne Schuhe nach Hause kommt, weil die von Will gekauften neuen Schuhe so cool waren, dass seine Mitschüler sie ihm buchstäblich von den Füßen rissen - ist sie wütend. Sie greift sich Marcus und macht sich auf den Weg zu Will, um ihn zur Rede zu stellen. Der hat gerade seine beste Freundin Christine (Sharon Small) zum Abendessen ausgeführt und vor den Augen der anderen Gäste kommt es zu einem heftigen Streit. Schließlich muss sich Fiona eingestehen, dass Will nur die besten Absichten hat und ihren Sohn positiv beeinflusst.

Wenig später wird Will von Marcus zum Weihnachtsfest eingeladen. Zunächst fühlt er sich zwischen Fionas großem Familien- und Freundeskreis ziemlich unwohl. Als dann Susie auch noch die Gelegenheit nutzt, Will für seine Schwindeleien zu bestrafen, mischt sich plötzlich Marcus ein und zählt die guten Seiten seines großen Freundes auf. Erst als sich der Nachmittag dem Ende naht, stellt Will fest, dass er sich bei Fiona und Marcus eigentlich doch ganz wohl fühlt. Doch dann lernt Will am Silvesterabend die äußerst attraktive Rachel (Rachel Weisz) kennen, in die er sich Hals über Kopf verliebt. So etwas ist ihm noch nie passiert. Sie plaudern den ganzen Abend, und Will erzählt ihr auch von Marcus. Rachel, die selbst einen 12-jährigen Sohn, Ali (Augustus Prew) hat, glaubt, Marcus sei Wills Sohn. Und weil er dem nicht widerspricht, schlägt sie vor, sich zu viert zu treffen...

Irgendwie wird Hugh Grant das Image des ewigen Singles wohl nie mehr los - aber das ist auch gut so, denn mit wem sollte man sonst die Hauptrolle eines solchen Filmes besetzen ... Obwohl die von ihm gespielte Figur eigentlich alles andere als "ehrenhafte" Absichten hat und anfangs recht gefühlskalt und egozentrische erscheint, schafft er es, trotzdem noch halbwegs sympathisch zu erscheinen - was außer an seiner Person und Darstellkunst allerdings zugegebenermaßen auch an der ausgezeichneten Buchvorlage von Nick Hornby liegt, die mit einem ironischen und lockeren Unter- und Erzählton immer genau die Situation trifft. Und während sich die Frauen in "Bridget Jones" wiederfinden konnten (und können), mag bei "About A Boy" so mancher Mann aufseufzen "gut, dass es nicht nur mir so geht". Dazu kommt - wie bei den "Working Title"-Produktionen schon fast gewohnt, eine liebevolle Besetzung auch der Nebenrolle, wo jeder Darsteller seiner Figur einen eigenen, unverwechselbaren und liebevollen Charakter verpasst.


Die Redaktions-Wertung:90 %

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 05.11.2005

Kommentare zum Film:



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