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Abbitte - Plakat zum Film

ABBITTE

("Atonement")
(GB, 2007)

Regie: Joe Wright
Film-Länge: 130 Min.
 
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DVD:  4.97 EUR
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Blu-ray:  12.70 EUR
 


 Kino-Start:
 08.11.2007

 DVD/Blu-ray-Start:
 27.05.2010

 Pay-TV-Start:
 31.01.2009

 Free-TV-Start:
 05.07.2010

"Abbitte" - Handlung und Infos zum Film:


Die Geschichte beginnt in England, am heißesten Tag des Jahres 1935. Inmitten der Vorboten des Zweiten Weltkrieges lebt Briony Tallis (Saoirse Ronan) mit ihrer Familie in einem weitläufigen und prächtigen viktorianischen Anwesen ein privilegiertes Leben im Luxus. Als die weit verzweigte Familie für das Wochenende zusammenkommt, entsteht durch das Zusammenspiel aus schwüler Sommerhitze und lange unterdrückten Gefühlen und Sehnsüchten eine zunächst spielerisch-erotische, dann aber immer deutlicher sexuell aufgeladene Stimmung, die durch einen Vorfall in eine höchst bedrohliche Atmosphäre – mit katastrophalen Folgen - abgleitet.

Im Mittelpunkt dieses tragischen Verhängnisses steht - an der Schwelle zum Frausein – Briony, ein Mädchen mit großem Talent Geschichten zu erzählen und einer lebhafter Vorstellungskraft. Wie ihre ältere Schwester Cecila (Keira Knightley) schwärmt sie für Robbie Turner (James McAvoy), den attraktiven Sohn des Hausverwalters, der für die Sommerferien von Cambridge nach Hause gekommen ist. In einer Zeit, in der man dem anderen Geschlecht seine Zuneigung oder gar sinnliche Sehnsüchte – wenn überhaupt – nur sehr versteckt und zwischen den Zeilen mitteilte, und auf jeden Fall immer – zumal in England – den Standesunterschied respektierte und sich nie getraut hätte, gewisse Anstandsgrenzen zu überschreiten, bahnt sich zwischen Cecila und Robbie ein erotisches Gewitter an. Das sich dann, als Cecilia den Gärtnersohn zum Dinner bittet, mit aller Macht entlädt.

Ort des ekstatischen Showdowns ist die Bibliothek des Tallis-Hauses. Dort fallen Cecilia und Robbie nämlich kurz vor dem Abendessen übereinander her. Unfreiwillige Zeugin dieser enthemmten Lust ist Briony, die dadurch nachhaltig verstört wird. Unterbewusst empfindet sie diese eindeutig sexuellen Avancen seitens Robbie nämlich als Bedrohung für sich und ihre Schwester. Sind Brionys frech-frivolen Anspielungen bei Tisch noch eher harmlos, kommt es nach dem Essen zum großen Eklat.

Auf der Suche nach zwei Buben, Gäste der Tallis, nicht zum Dinner erschienen sind, schwärmen alle aus, um sie im weitläufigen Park, der das Anwesen umgibt, zu suchen. Da es schon dunkel geworden ist, behilft man sich bei der Suche mit Fackeln. Plötzlich sieht Briony wie eine Cousine, die ebenfalls bei ihnen zu Besuch ist, von einem Mann vergewaltigt wird. Als der Mann entdeckt wird, flieht er. Trotzdem Briony den Übeltäter nicht genau erkennen kann, bezichtigt sie Robbie Turner des schrecklichen Vergehens. Als dieser mit den Buben, die er im Park gefunden hatte, ins Haus zurückkehrt, ist das Drama schon in vollem Gange. Natürlich beteuert Robbie seine Unschuld. Und natürlich glaubt Cecilia ihrer Schwester kein Wort. Aber als Briony auch noch beim späteren Polizeiverhör Robbie als Täter beschuldigt, wird er noch in derselben Nacht abgeführt und ins Gefängnis geworfen. Diese Schuldzuweisung zerstört Robbies und Cecilias frisch entflammte Liebe und verändert auf dramatische Weise den Lebensweg aller Beteiligten.

Robbie wird wegen Vergewaltigung verurteilt und kommt für Jahre ins Gefängnis. Er muss dadurch natürlich sein Studium in Cambridge abrechen. Als er entlassen wird, sieht er Cecilia nur noch einmal kurz - bevor er als Soldat in den Zweiten Weltkrieg zieht. Briony (Romola Garai) ist mittlerweile erwachsen geworden und bereut ihre schreckliche Tat von damals längst aus tiefstem Herzen. Um ihre Schuld wenigstens ein bisschen zu sühnen, arbeitet sie aufopferungsvoll als Krankenschwester.

Doch weder Krieg noch Trennung können die tiefe Verbundenheit und Liebe zwischen Cecila und Robbie zerstören. Sie kommen in den letzten Kriegstagen wieder zusammen und können endlich das Leben leben, das ihnen durch Brionys schreckliche Lüge verwert geblieben war. Und mehr noch: Briony fasst sich schließlich ein Herz und sucht Cecilia und Robbie auf, um endlich Abbitte zu leisten…Aber hat es sich tatsächlich so und nicht anders abgespielt? Oder ist diese Version etwa nur der fromme Wunsch, den die berühmte Bestsellerautorin Briony (Vanessa Redgrave) im Alter, kurz vor ihrem Tod hat? War etwa alles ganz anders? War das Happy End nur erfunden? Blieb das Verbrechen – und es war ein Verbrechen – etwa ungesühnt…?

     1 Oscar® 2008:

  • Musik: Dario Marianelli

Autor/Bearbeitung: Frank Ehrlacher

Update: 19.10.2007

Kommentare zum Film:



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